Fotoreise Brasilien Pantanal

Auf Motivjagd mit Paul Stoll

Diese deutschsprachig geführte Gruppenreise führt uns in einige der wildesten und faszinierendsten Naturgebiete Brasiliens – vom berühmten Jaguar-Gebiet von Porto Jofre im Herzen des Nordpantanal bis zu den kristallklaren Quellpools rund um Nobres, die wie natürliche Aquarien mitten im Wald liegen. In den Flussarmen der Transpantaneira erleben wir das größte Feuchtgebiet der Erde hautnah und beobachten eine außergewöhnliche Vielfalt an Tierarten: Jaguare, Riesenotter, Tapire, Hyazinth-Aras, Ameisenbären und viele weitere Bewohner dieser artenreichen Region.
Ein zentrales Element dieser Reise ist der bewusste Fokus auf das Nordpantanal. Dadurch vermeiden wir zeitaufwändige Transfers und zusätzliche Inlandsflüge, wie sie bei vielen anderen Pantanal-Reisen üblich sind. Die gewonnene Zeit investieren wir stattdessen direkt in das, worum es auf dieser Reise geht: intensive Tierbeobachtung und lange Aufenthalte in den besten Lebensräumen.
Ein zentraler Bestandteil der Reise ist zudem die großzügig eingeplante Zeit im Jaguar-Gebiet. Während viele Programme nur wenige Tage vor Ort verbringen, nehmen wir uns hier bewusst mehr Zeit. Das erhöht nicht nur die Chancen auf Sichtungen, sondern ermöglicht es auch, das Verhalten der Jaguare intensiver zu beobachten – sei es beim Ruhen, Wandern, Schwimmen oder mit etwas Glück sogar bei der Jagd. Welche Momente sich zeigen, entscheidet allein die Natur.
Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal dieser Reise ist die Kombination aus Jaguar-Beobachtung und der gezielten Suche nach dem Mähnenwolf. Aktuell ist dies die einzige Reise auf dem deutschen Markt, die beide Arten in einem schlüssigen Gesamtkonzept verbindet. Der Mähnenwolf gilt als noch scheuer und schwieriger zu beobachten als der Jaguar – entsprechend selten und besonders sind mögliche Begegnungen.
Zum Abschluss wechseln wir noch einmal den Lebensraum und tauchen in die Fischwelt Brasiliens ein. Die Quellpools bei Nobres bieten eindrucksvolle Einblicke in die Unterwasserwelt, ohne zusätzliche Inlandsflüge. Den stimmungsvollen Schlusspunkt bildet ein Besuch der Lagoa das Araras, wo wir den Sonnenuntergang genießen, begleitet vom Kreischen der Gelbbrustaras, die zu ihren Schlafbäumen zurückkehren.
Diese Reise wurde bewusst zum Ende der Hauptsaison geplant, wenn weniger Besucher im Pantanal unterwegs sind und die Bedingungen besonders angenehm sind. Sie richtet sich gezielt an Tierliebhaber, die Tiere beobachten, verstehen und erleben möchten. Sehr gute Möglichkeiten zur Fotografie ergeben sich dabei ganz automatisch – im Mittelpunkt steht jedoch nicht das perfekte Bild, sondern das intensive Naturerlebnis und das bewusste Draußen-Sein in einem der beeindruckendsten Lebensräume Südamerikas.

Highlights

    Weitere Hinweise

    Die Gruppenreise „Brasilien Highlights“ ist eine Zubuchertour, es kann also vorkommen, dass Teilnehmer über andere Agenturen als travel-to-nature gebucht werden. Veranstalter der Reise ist unsere Agentur vor Ort.

    Für diese Reise gelten gesonderte Stornobedingungen (abweichend zu unseren AGB):
    bis 36 Tage vor Reisestart: 20% des Reisepreises
    vom 35. - 20. Tag vor Reisebeginn: 85% des Reisepreises
    vom 19. bis Reisebeginn: 90% des Reisepreises
    bei Nichtantritt der Reise: 95% des Reisepreises


    Die Rundreise „Brasilien Highlights“ ist eine Gruppenreise. Die Gruppengröße beträgt 4-10 Personen. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Reise bis 4 Wochen vor Reiseantritt von travel-to-nature abgesagt werden. Sollte der Fall eintreten, versuchen wir immer, die Reise trotzdem durchzuführen. Falls dies nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen gerne ein schönes Alternativangebot.

    Ein paar Details, um Ihre Reise zum Amazonas unvergesslich zu machen: Bringen Sie bitte Insektenschutz, Sonnenbrille, Taschenlampe, Hut oder Kappe, komfortable Kleidung, einen kleinen Rucksack für Tagesausflüge, Turnschuhe oder Sandalen und eine Regenjacke mit. Vermeiden Sie schwarze Kleidung, da diese die Mücken anzieht. Einen Teil des Gepäcks können Sie in Manaus im lokalen Office sicher zwischenlagern. In die Lodge sollten Sie nicht mehr als ca. 10kg pro Person mitnehmen.

    An den Transfers und Tagesausflügen in der Turtle Lodge können noch weitere Lodge-Besucher teilnehmen. Dies muss jedoch nicht der Fall sein. Die Transfers in/nach Manaus und zur Turtle Lodge sind mit englischsprechenden Fahrern. Die Ausflüge in der Turtle Lodge sind mit deutschsprechendem Guide.

    Grundsätzlich kann das Amazonasgebiet das ganze Jahr über bereist werden. Es gilt jedoch zu beachten, dass der Wasserstand in den Monaten Oktober-Dezember so niedrig sein kann, dass die kleineren Seitenarme nicht mehr per Boot befahren werden können. In diesem Fall werden Alternativausflüge angeboten. Für manche Reisende ist gerade diese Niedrigwasserzeit besonders reizvoll, da der Amazonas-Regenwald in dieser Zeit durch seine jetzt sichtbaren Wurzeln eine weitere Facette zeigt.

    Teilnehmerstimmen

      Reiseverlauf

      1. Tag | Anreise nach Brasilien und erste Tierbeobachtungen

      Willkommen in Brasilien! Nach der Ankunft in Cuiabá werden wir am Flughafen von unserem Fahrer und lokalem Guide begrüßt.

      Die Fahrt führt uns zunächst über gut ausgebaute Straßen, bevor wir das Eingangstor der berühmten Transpantaneira erreichen. Ab hier verläuft die Strecke über eine Schotterpiste, die bereits erste Eindrücke der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt vermittelt.

      Unsere heutige Unterkunft ist die Pousada Alegre, eine sehr einfache Unterkunft, die bewusst nur für eine Nacht vorgesehen ist. Der Stopp lohnt sich jedoch unbedingt, denn das weitläufige Gelände ist bekannt für hervorragende Tierbeobachtungen. Mit etwas Glück können wir Ozelots, Tapire, Hyazinth-Aras und viele weitere Arten entdecken.

      Am Nachmittag und Abend unternehmen wir verschiedene Naturaktivitäten, die je nach Tageszeit unterschiedliche Beobachtungsmöglichkeiten bieten. Auch am nächsten Morgen steht eine weitere Aktivität auf dem Programm, um unsere Chancen auf spannende Sichtungen zu erhöhen.

      Pousada Pouso Alegre im Standardzimmer
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      2. Tag | Weiterfahrt nach Porto Jofre

      Nach einer morgendlichen Dschungelaktivität auf dem Gelände der Pousada Alegre setzen wir unsere Reise in Richtung Porto Jofre fort. Die Strecke führt weiter über die Transpantaneira, deren Brücken und offenen Landschaften bereits unterwegs zahlreiche Beobachtungsmöglichkeiten bieten. Porto Jofre gilt weltweit als einer der besten Orte, um Jaguare in freier Wildbahn zu sehen. Seit rund 40 Jahren werden hier Jaguar-Beobachtungstouren durchgeführt – entsprechend haben sich die Tiere an die Boote gewöhnt, ähnlich wie Löwen in Afrika an Fahrzeuge. Der Jaguar besitzt hier zudem einen hohen Stellenwert, weshalb er besonders gut geschützt wird.

      Anstatt in einer der Lodges in Porto Jofre zu übernachten, wohnen wir auf einem stationären Hotelboot. Die Kabinen sind klein und schlicht, verfügen jedoch über Klimaanlage und ein eigenes Bad, sodass es an Komfort nicht mangelt. Das eigentliche Highlight ist jedoch die Lage: Vom Hotelboot aus starten wir direkt im Kerngebiet der Jaguarbeobachtung, ohne lange Anfahrtswege. Dadurch bleibt mehr Zeit für Tierbeobachtungen – und nicht selten lässt sich bereits vom Deck aus ein Jaguar am Flussufer entdecken.

      Hotelboot
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      3. Tag | Erster Tag auf Jaguarsuche

      Früh am Morgen starten wir zu unserer ersten Jaguar-Exkursion. Zu dieser Tageszeit sind nur wenige Boote unterwegs, und die Atmosphäre auf dem stillen Fluss ist besonders eindrucksvoll. Während Reiher lautlos über das Wasser gleiten, fahren wir langsam entlang der Uferbereiche – ein Moment, der oft als einer der schönsten des gesamten Aufenthalts beschrieben wird.

      Unser Bootsfahrer versteht sein Handwerk bestens: Er hat bereits mehrere Filmproduktionen begleitet und weiß genau, wie er das Boot optimal positionieren muss, damit wir Tiere aus dem bestmöglichen Winkel beobachten und fotografieren können. Zudem stehen die Fahrer untereinander in engem Funkkontakt, sodass Sichtungen schnell weitergegeben werden. Häufig findet man jedoch auch ganz eigene Jaguare, besonders da unser Hotelboot direkt im Kerngebiet liegt.

      Gegen 11 Uhr kehren wir zum Boot zurück, haben Zeit zum Ausruhen und genießen ein frisch zubereitetes Mittagessen, bevor es am Nachmittag erneut aufs Wasser geht.

      Hotelboot
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      4. Tag | Auf den Spuren des Jaguars

      Nach dem Frühstück brechen wir erneut zu einer Fahrt durch die verschlungenen Flusskanäle des Pantanals auf. Der Jaguar ist eine besonders spannende Großkatze, denn anders als Löwen, die den Großteil des Tages ruhend im Schatten verbringen, kann er zu jeder Tageszeit aktiv sein. Begegnungen sind daher jederzeit möglich – am Morgen, mittags oder sogar am frühen Nachmittag. Genau diese Unberechenbarkeit macht die Beobachtung so faszinierend und für viele Fotografinnen und Fotografen besonders reizvoll.

      Um die Chancen zu erhöhen, den Jaguar nicht nur zu sehen, sondern vielleicht auch in Aktion zu erleben, haben wir bewusst fünf volle Tage für dieses Gebiet eingeplant. Sichtungen können in der Natur nie garantiert werden, doch durch die ausgezeichnete Lage unseres Hotelbootes und die lange Aufenthaltsdauer stehen die Chancen ausgesprochen gut. Wenn wir einen Jaguer sehen, werfen wir Anker und beobachten die Katze teilweise über Stunden, was die Chance einer möglichen Jagdtszene deutlich erhöht.

      Hotelboot
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      5. Tag | Tierbeobachtung im größten Feuchtgebiet der Erde

      Auch heute starten wir früh und fahren zum Sonnenaufgang hinaus auf die Flüsse des Pantanals. Das Pantanal gilt als größtes Feuchtgebiet der Erde und gehört gleichzeitig zu den artenreichsten Regionen weltweit. Entsprechend vielfältig sind die Beobachtungen, die wir entlang der Wasserwege machen können. Neben unzähligen Capybaras und hunderten Kaimanen sind besonders die Riesenotter ein Highlight. Sie leben häufig in Familienverbänden und zeigen ein selbstbewusstes Verhalten – ein Jaguar würde niemals einen Riesenotter im Wasser angreifen. Umgekehrt verteidigen Riesenotter ihr Revier sogar vehement gegen Jaguare.

      Mit etwas Glück sehen wir auch Tapire, die regelmäßig die Flüsse überqueren. Wie immer im Pantanal hält die Natur zu jeder Tageszeit Überraschungen bereit – niemand weiß, welche Begegnungen uns heute erwarten.

      Hotelboot
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      6. Tag | Zwischen Cocoireihern und Tapiren

      Unser vorletzter Tag in Porto Jofre beginnt wie gewohnt früh am Morgen. Mittlerweile kennen wir die verschiedenen Flussarme und Beobachtungsgebiete gut und können gemeinsam mit unserem Guide entscheiden, worauf wir heute besonders Lust haben. Vielleicht verbringen wir etwas Zeit bei einer Kolonie Amerikanischer Scherenschnäbel, deren Flug- und Fressverhalten äußerst beeindruckend ist. Oder wir fahren weiter hinaus in abgelegene Seitenarme – im Pantanal bieten sich stets viele Möglichkeiten für neue Beobachtungen.

      Auch die Primatenwelt ist hier einzigartig: Im Pantanal lebt eine besondere Unterart des Brüllaffen, bei der Männchen und Weibchen unterschiedlich gefärbt sind. Die Vogelwelt ist ebenso faszinierend – von metallisch schimmernden Jacamars über farbenprächtige Riesentukane bis hin zu mehreren Eisvogelarten, die entlang der Ufer jagen. Jeder Tag in der Natur verläuft anders – und oft überrascht sie uns genau dann, wenn wir es am wenigsten erwarten.

      Hotelboot
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      7. Tag | Letzter Tag im Jaguar-Gebiet

      Kaum zu glauben – heute ist bereits unser letzter Tag im Jaguar-Gebiet. Sicherlich werden wir die herzlichen Köchinnen und fleißigen Mitarbeiterinnen an Bord vermissen, die uns in den vergangenen Tagen so hervorragend versorgt haben. Doch daran möchten wir jetzt noch nicht denken, sondern ein letztes Mal die morgendlichen und später auch die nachmittäglichen Naturaktivitäten genießen. Wer weiß, welche Begegnungen uns heute noch erwarten – das Pantanal überrascht uns oft genau dann, wenn wir es am wenigsten erwarten.

      Da wir uns am Beginn der Nebensaison befinden, sind nicht mehr ganz so viele Boote unterwegs wie in den stark besuchten Monaten August und September. Auch das ist ein Grund, warum unsere Reise bewusst Ende Oktober stattfindet: Das Wetter ist meist stabil, gelegentliche Regenschauer sind möglich, doch die Temperaturen sind angenehmer und die Bedingungen für Tierbeobachtungen weiterhin ideal.

      Hotelboot
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      8. Tag | Der Mähnenwolf

      Heute heißt es Abschied nehmen vom Jaguar-Gebiet – doch für uns geht das Abenteuer weiter. Nach dem Frühstück fahren wir zur Pousada Mangueiral, einer kleinen Unterkunft, die für ihre außergewöhnlich guten Chancen auf den Mähnenwolf bekannt ist. Diese Art ist einzigartig innerhalb der Wildhunde und zählt zu den seltensten und faszinierendsten Tierarten der Welt. Nur wenige Menschen bekommen einen Mähnenwolf jemals in freier Wildbahn zu sehen.

      Gerade hier tauchen die Tiere jedoch vergleichsweise regelmäßig auf, weshalb dieser Ort zu den besten Regionen zählt, um eine Sichtung zu ermöglichen. Garantieren lässt sich dies natürlich nie – doch die Chancen stehen deutlich besser als an den meisten anderen Plätzen. Damit bietet die Pousada Mangueiral eine wertvolle Ergänzung unserer Reise und die Möglichkeit, neben Jaguars auch einen der geheimnisvollsten Bewohner Brasiliens kennenzulernen.

      Pousada Mangueiral im Standardzimmer
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      9. Tag | Atemberaubende Tierwelt

      Nach unseren erlebnisreichen Tagen rund um Porto Jofre setzen wir unsere Reise fort – doch das Naturerlebnis geht weiter. Mit der Pousada Rio Claro erwartet uns ein weiterer abwechslungsreicher Aufenthaltsort im Pantanal. Die Lodge liegt direkt am Rio Claro und ist von weitläufigen, gut erhaltenen Landschaften umgeben, die ideale Bedingungen für Tierbeobachtungen bieten.
      Während unseres Aufenthalts unternehmen wir verschiedene Naturaktivitäten, darunter Bootsfahrten auf dem Fluss, Wanderungen auf ökologischen Pfaden sowie Beobachtungsfahrten in wildreichen Gebieten. Häufig lassen sich hier Riesenotter, Kaimane, Sumpfhirsche, Affen und eine beeindruckende Vielfalt an Vogelarten beobachten.
      Nach unserer Ankunft beziehen wir die Zimmer. Am Nachmittag steht bereits eine erste Aktivität auf dem Programm. Die ruhige Lage der Lodge bietet zudem gute Möglichkeiten, die Eindrücke des Tages in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen

      Pousada Rio Claro im Standardzimmer
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      10. Tag | Ein Tag im Zeichen der Tierbeobachtung

      Heute verbringen wir den Tag auf dem weitläufigen Gelände der Pousada Rio Claro und konzentrieren uns ganz auf die vielfältige Tierwelt dieser Region. Entlang der Wasserläufe und offenen Flächen ergeben sich zahlreiche Beobachtungsmöglichkeiten. Mit etwas Glück entdecken wir Riesenotter, Kaimane, Sumpfhirsche oder sehen Hyazinth-Aras, die laut rufend über das Gebiet ziehen oder an ihren Futterplätzen verweilen. Auch zahlreiche weitere Vogelarten lassen sich in den umliegenden Feuchtgebieten und Galeriewäldern beobachten.
      Die Naturaktivitäten finden in ruhigem Tempo statt und bieten ausreichend Zeit, das Verhalten der Tiere zu studieren und die besondere Atmosphäre des Pantanals auf sich wirken zu lassen. Immer wieder zeigen sich neue Motive und überraschende Begegnungen – kein Moment gleicht dem anderen. Ein intensiver Tag im Zeichen der Naturbeobachtung.

      Pousada Rio Claro im Standardzimmer
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      11. Tag | Weiterfahrt nach Nobres & Lagoa das Araras

      Nach dem Frühstück verlassen wir die Pousada Rio Claro und machen uns auf den Weg nach Nobres. Die Fahrt führt uns erneut durch abwechslungsreiche Landschaften Zentralbrasiliens, bevor wir unser nächstes Ziel erreichen. In Nobres erwarten uns einige der bekanntesten Süßwasserquellen der Region, die für ihre außergewöhnlich klare Sicht bekannt sind. Hier besteht die Möglichkeit, in glasklarem Quellwasser zu schnorcheln und die Unterwasserwelt dieser einzigartigen Flusssysteme kennenzulernen.
      Je nach Ankunftszeit und Tagesverlauf unternehmen wir am Abend einen Besuch der Lagoa das Araras. Die Lagune gilt als einer der schönsten Orte der Region zum Sonnenuntergang. Besonders in den Abendstunden kehren zahlreiche Gelbbrustaras zu ihren Schlafbäumen zurück und bieten ein eindrucksvolles Naturerlebnis zum Abschluss des Tages..

      Pousada do Nobres im Standardzimmer
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      12. Tag | Schnorcheln unterm Blätterdach

      Nach dem Frühstück fahren wir zum Aquário Natural, einer Quelle mitten im Wald, deren glasklares Quellwasser einen natürlichen Pool speist. Die Schnorchelstellen sind dabei eher mit einem großen, ruhigen Naturbecken zu vergleichen, eingebettet in den umliegenden Regenwald. Zwar ist das Gebiet nicht so weitläufig wie die bekannten Schnorchelplätze in Bonito, bietet jedoch einen idealen Kompromiss: ohne Inlandsflug und lange Transfers erhalten Sie dennoch einen sehr guten Einblick in die farbenreiche Fischwelt dieser Region. Die Sicht unter Wasser ist außergewöhnlich klar, sodass man sich fühlt, als würde man durch ein natürliches Aquarium gleiten.
      Im Anschluss treiben wir noch einige Hundert Meter entspannt einen kleinen Fluss hinunter und kehren rechtzeitig zum Mittagessen zur Ausgangsstation zurück. Am Nachmittag fahren wir zurück ins Hotel. Dort besteht die Möglichkeit, einen weiteren Schnorchelspot zu besuchen oder sich mit einem Reifen einen schmalen Bach hinuntertreiben zu lassen, der unter anderem durch eine etwa 300 bis 400 Meter lange Fledermaushöhle führt. Beides sind angenehme Aktivitäten, um der tropischen Hitze zu entgehen und den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

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      13. Tag | Abschied

      Nach dem Frühstück fahren wir zum Flughafen, von wo aus wir die Heimreise nach Deutschland antreten, oder gegebenenfalls unsere Weiterreise.

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      Termine & Preise

      Zeitraum
      Dauer
      Informationen
      Pro Person im DZ ab
      Anfrage
      • 16.10. - 28.10.26
      • 12 Nächte
      • 9.450 €